Welches Spielzeug für welches Baby Alter

Kinder sind für viele das schönste Geschenk auf Erden, aber auch die Kleinen wollen von uns entsprechend zu Geburtstagen und Weihnachten, aber auch zwischen durch beschenkt werden. Leider fällt es Verwandten, Bekannten und den eigenen Eltern oft schwer, die kindlichen Bedürfnisse altersentsprechend zu berücksichtigen, wenn es um die Wahl der Geschenke und dem passenden Spielzeugen geht, sodass ein wenig Unterstützung nicht schaden kann. Jedes Kind hat aufgrund seines Alters und seines entwickelten Fortschritts schließlich ganz eigene Bedürfnisse und diese müssen ganz einfach berücksichtigt werden, wenn es darum geht, ihnen begleitend für den Alltag etwas Abwechslung zu bieten. Was genau für welche Altersklassen also optimal zu empfehlen ist und was dem Alter gerecht wird, das erfahren Eltern, Verwandte & Co gerne hier.

Von 0-6 Monaten sind folgende Spielsachen empfehlenswert

Kaum hat man die wichtigste Baby Ausstattung zusammen, geht es auch schon an die Frage nach dem passenden Spielzeug für das Neugeborene.

Säuglinge und Babys haben eines gemeinsam, sie entdecken die neu gewonnene Welt mit Argusaugen! Diese vielen Sinneseindrücke sind neben all den Geräuschen und den vielen Menschen erst einmal viel zu verarbeiten für den Nachwuchs, aber spielen möchte es trotzdem. Hier kommt es auf das Fingerspitzengefühl an, damit wir Kinder in ihrer Motorik unterstützen können, aber gleichzeitig auch ihre neuen Sinne stärken. Folgende Spielsachen sind daher gerade im Alter von 0 bis 6 Monaten beliebt.

  • Greifspielzeuge
  • Ketten für den Kinderwagen
  • Spieluhren
  • Mobiles
  • Kuscheltiere

Diese Spielzeuge kommen beim Nachwuchs am meisten an. Zum einen ist es wichtig, gerade bei Babys ihre Sinne zu schärfen und diese auch entsprechend mit Greifspielzeugen und Melodien durch Spieluhren zu fördern, aber eben auch das Bedürfnis nach Wärme ist wichtig. So sind Stofftiere jeglicher Art natürlich kindgerecht, entsprechend auch zu empfehlen.

Spielzeuge von 6-12 Monaten

Langsam werden die Babys endlich aktiver und die ersten 6 Monate war das Kennenlernen der Umgebung, der Menschen und der körperlichen Möglichkeiten wichtig. Ab dem 6 Monat bis zum 12 Monat ist es häufig so, dass der Nachwuchs schon krabbelt, aktiv ist und natürlich viel Input für sein Alltag wünscht. Deswegen kommen dort folgende Spielzeuge sehr gut zum Einsatz:

  • Beißringe
  • Stofftiere
  • Spielbögen
  • Krabbeldecken
  • Große Würfel und Bälle

Natürlich klappt motorisch noch nicht alles so wie das Baby/Kind es sich vorstellt, aber es wird von Tag zu Tag besser. Dennoch sollten die Spielzeuge nicht zu klein sein, damit die Griffigkeit gewährleistet ist. Gerade die Spielbögen mit einer weichen Unterlage kommen beim Nachwuchs sehr gut an, weil die Sinne, die Füße und die Hände gefordert sind, aber auch der weiche Untergrund hier für Entspannung sorgt!

Spielzeuge ab dem 1. Lebensjahr

Sitzen teils allein stehen, krabbeln und sogar laufen – all das können Kinder zwischen einem und dem dritten Lebensjahr teils noch mit Hilfe, teils allein und einige schon so gut, dass sie schneller als der Blitz sind. Auch ihre motorischen Fähigkeiten und Sinnes sind steigernd geschärft worden, sodass die Auswahl an Spielsachen mehr zu bieten hat als noch vor wenigen Monaten, wie unschwer zu erkennen ist:

  • Holzspielzeuge
  • Steckspielzeuge
  • Spieltische
  • Lauflernwagen
  • Spezielle Motorikspielzeuge
  • Schiebe- und Ziehspielzeuge
  • Bücher
  • Maltafeln
  • Größere Fahrzeuge wie Autos, Bagger

Stofftiere lassen sich bekanntlich in jedem Alter als Spielzeug schenken, sodass dies auch in den Altersklassen von einem bis zum dritten Lebensjahr der Fall ist. Hier sind jedoch motorische Spielzeuge weiterhin empfehlenswert, aber auch Bücher, um die vielen Sinneseindrücke zu schärfen. Insbesondere in der heutigen Zeit, wo es Bücher mit speziellen Stiften gibt, die Sounds machen und mehr lernen die Kleinsten unter uns so mühelos die Tierwelten & Co kennen. Alt werden macht als Kind und den damit verbundenen Spielsachen somit viel mehr Freude als unter uns erwachsenen!

Ab dem 2. und 3. Lebensjahr werden die Spielzeuge umfassender

Viele Spielzeuge haben den Vermerk:“Nicht für Kinder unter 3 Jahren“, sodass sich ab nun eine ganz neue Welt zu öffnen scheint. Die Spielzeuge werden entsprechend nach dem Alter der Kinder hergestellt und auch nach den motorischen und sinnlichen Fähigkeiten. Glücklicherweise sind wir nun beim 3. Lebensjahr, welches einiges zu bieten hat und das zeigen folgende Spielzeugempfehlungen auch gerne auf:

  • Lauffahrräder
  • Autos/Kettcars zum befahren
  • Puppenwagen
  • Größere Lego Duplo Auswahlen
  • Puppen + Puppenwagen
  • Autos & Bagger
  • Rutsch- und Schiebeautos
  • Berufssets ( Kassierer/-in, Arzt/Ärztin etc. )

Das dürfte als Auswahl reichen, um Kindern ab dem 2. und bis zum 3. Lebensjahr eine echte Freude zu machen, aber natürlich verändert sich auch hier wieder das Kind. Sowohl die Interessen ändern sich, die Fähigkeiten des Kindes und all das hat zur Folge, dass gerade das kindliche Leben rundum die Spielzeuge sehr schnelllebig ist. Doch die Spielzeuge haben sich auch darauf eingestellt, sodass es gerne mit der nächsten Altersklasse weitergehen kann.

Spielzeuge zwischen 4. und 5. Jahren

Natürlich wollen die vier- bis fünfjährigen keine kleinen Babys mehr sein und erwarten, dass man sie entsprechend fordert. Immerhin ist meist der Kindergarteneintritt gegeben und bald folgt ja auch die Schule, sodass das entsprechende Spielzeug perfekt auch auf diese Bedürfnisse abgestimmt werden kann, was folgende Auflistung an Spielzeugen ermöglicht:

  • Knete
  • Malbücher
  • Bücher
  • Uhrspielzeug zum lesen der Uhr
  • Memory
  • ABC-Spiele

Immer geht es bei Spielzeugen auch darum, dass man als Eltern das Kind fordert und fördert. Gerade die Altersklassen zwischen 4 und 5 Jahren ist hier sehr bedacht darauf zu lernen. Lesen, vielleicht ein wenig schreiben, malen, die Uhrzeit kennen usw. stehen hier auf dem Programm, sodass pädagogisch sinnvolle Geschenke auch entsprechend darauf gemünzt sind.

Mit dem 6. Lebensjahr beginnt eine neue Spielzeugära

Das 6. Lebensjahr verändert für Kinder häufig die Welt. Denn sie kommen in aller Regel in die Schule, lernen viele neue Freunde kennen und lernen natürlich auch mehr denn je. Mathe, Schreibschrift, Sport, Musik und viele Fächer stehen auf den Plan, sodass man sich beim Spielzeug auch wieder mehr Freiheiten einräumen kann, um den Nachwuchs schöne Dinge zu schenken, aber auch das Alter entsprechend zu berücksichtigen. Folgende Empfehlungen wären da denkbar:

  • Fußbälle + Tore und Ausrüstung
  • Glitzernde Filzstifte
  • Lego Technic
  • Holz-Werkstatt
  • Supermarkt
  • Skateboard, Hüpfbälle & Co
  • Rollschuhe oder das erste Fahrrad
  • Lego

Das sind schon neben den gängigen Spielzeugen wie Holzspielzeuge fürs Gedächtnis, Puzzel oder Bücher eine echte Bereicherung für jedes Kind. Sich also bis zum 6. Lebensjahr tolle Spielzeuge auszudenken, die auch an Geburtstagen und Weihnachten gut ankommen, dürfte jetzt kaum mehr schwer fallen.

Fazit

Festzuhalten bei Spielzeugen für Kinder ist immer, dass es altersgerecht sein muss. Denn gerade die Babys haben andere Bedürfnisse als Kinder mit 6 Jahren. Es geht um fördern und fordern, aber auch um die Bedürfnisse, wie die Stärkung der Sinne, der Motorik und eben der Coolness der älteren Kinder. Viele verschiedene Spielzeuge zeigen hier auf, worum es in den unterschiedlichsten Altersklassen geht, sodass sich der Nachwuchs ganz sicher über einiges aus diesen Listen freuen wird!

Wochenbett – Was muss man wissen

Das Wochenbett ist nach der Geburt eines Kindes eine wichtige Zeit. Es wird auch als Kindbett bezeichnet. Während dieser Zeit sollten sich Mutter und Kind von den Strapazen der Geburt erholen. Gleichzeitig soll die Bindung zum Kind aufgebaut und gefestigt werden.

Ruhezeiten im Wochenbett

Nach einer Geburt ist es ratsam, dass sich die Mutter viel auf die Couch oder ins Bett legt. Nur so können die Wunden der Geburt wie zum Beispiel Scheiden- oder Dammverletzungen richtig abheilen. Die Mutter und der Vater werden von Glücksgefühlen überschüttet. Oftmals kommen aber auch Unsicherheit und Ängste dazu. Besonders beim ersten Kind haben viele Eltern Angst, der neuen Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Sie möchten alles richtig machen und dem Kind den besten Weg ebnen.

Das Wochenbett genießen

Durch das Kind wird der Schlafrhythmus der Eltern ordentlich durcheinandergebracht. Daher ist es in den ersten Wochen wichtig, dass sich auch die stillende Mutter viel ausruht. Der Vater kann ihr nachts beistehen, aber beim Stillen nicht aktiv helfen. Aus diesem Grund sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Mutter sich immer dann ausruht, wenn das Neugeborene schläft. Ihr Körper hat während den letzten Monaten ganze Arbeit geleistet. Geburten sind ebenfalls sehr anstrengend und verlangen der Mutter viel ab. Umso wichtiger ist es, dass sie nach der Geburt etwas zur Ruhe kommt. Durch die Hormonumstellung kann es zu starken Schwitzattacken kommen. Das ist normal und wird sich von selbst wieder einstellen.

In den ersten Wochen leiden Frauen unter einem starken Wochenfluss. Es sollten daher ausreichend Vorlagen oder Binden gekauft werden, die regelmäßig gewechselt werden müssen. Viele Frauen setzen sich nach der Geburt unter Druck. Sie möchten sofort wieder perfekt funktionieren und auch der Körper soll wieder schlank und attraktiv sein. Dabei sollten Frauen ihrem Körper sechs bis acht Wochen Zeit geben, sich nach der Geburt zu erholen. Das Wochenbett dient auch als Kuschelzeit und zur Eingewöhnung. Es gibt keinen festen Termin, wie lange es dauern sollte.

Tipp: Ein elektrisch verstellbarer Lattenrost kann sowohl beim Aufstehen helfen als auch beim Entspannen

Was sollte im Wochenbett beachtet werden?

Die Hygiene spielt nach der Geburt eine große Rolle. Nach der Geburt löst sich die Plazenta in der Gebärmutter ab. Dadurch entsteht eine großflächige Wunde im Bauch. Der Wochenfluss fließt, bis diese Wunde komplett abgeheilt ist. Nach der Geburt ist in den ersten Tagen die Blutung sehr stark. Teilweise enthält sie auch einige Klümpchen. Danach wird der Wochenfluss etwas heller und sollte nach sechs Wochen vollständig versiegen. Während dieser Zeit ist Hygiene sehr wichtig. Anstatt zu Baden sollte die frischgewordene Mama besser Duschen. Dadurch wird verhindert, dass die Bakterien an die Brust gelangen, an der das Kind gestillt wird. In den ersten Wochen sollte sogar auf die Nutzung von Duschgel verzichtet werden. Der Wochenfluss sollte immer durch spezielle Vorlagen aufgefangen werden. Damit sich keine Keime bilden, müssen die Vorlagen regelmäßig gewechselt werden. Die Wochenbett-Box ist dafür optimal.

Wenn sich die Mutter nicht ausreichend schont, kann es passieren, dass es zu einem Wochenflussstau kommt. Das hat zur Folge, dass sich die Gebärmutter nicht zurückbildet, wie sie eigentlich sollte. Sollte der Wochenfluss plötzlich aufhören und die Mutter unter Bauch- und Rückenschmerzen leiden, sollte umgehend der Arzt aufgesucht werden. Häufig lässt sich der Stau des Wochenfluss durch Sitzbäder und Massagen lösen. Sollte der Wochenflussstau unerkannt bleiben, kann sich eine Entzündung in der Gebärmutter bilden und ein Kindbettfieber auslösen. Die Hebamme oder der Frauenarzt tasten in den ersten Wochen den Bauch ab und überprüfen dadurch, ob sich die Gebärmutter wie gewünscht zurückbildet. Sie können frühzeitig erkennen, wenn ein Wochenflussstau droht.

Schmerzhafte Nachwehen

Die Gebärmutter zieht sich nach der Geburt immer wieder leicht zusammen. Viele Frauen spüren das kaum. Frauen, die bereits mehrere Kinder bekommen haben, spüren diesen Schmerz viel deutlicher. Die Gebärmutter zieht sich auch immer dann zusammen, wenn die Frauen das Kind zum Stillen anlegt. Nach einigen Tagen klingen diese schmerzhaften Nachwehen ab. Dieses natürliche Vorgehen ist ein zusätzlicher Grund, warum sich Frauen nach der Geburt ausruhen sollten. Schmerzen und Komplikationen können durch ein häufiges Liegen vermieden werden.

Schmerzen nach einem Kaiserschnitt

Während Frauen, die ihr Kind auf eine natürliche Art und Weise bekommen haben, fühlen sich in den meisten Fällen nach der Geburt schnell wieder fit. Anders sieht es aus, wenn das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist. Die Narbe am Bauch benötigt eine besondere Pflege. Nach einem Kaiserschnitt sollten Mütter ganz besonders darauf achten, sich nicht zu viel zuzumuten. Sie dürfen nichts Schweres heben, sondern sollten sich so oft es geht hinlegen.

Für ausreichend Ruhezeiten sorgen

Viele Gebärende leiden nach der Geburt unter Rissen am Muttermund, in der Scheide oder am Damm. Auch diese Verletzungen sollten ausreichend gepflegt werden. Inzwischen hat sich die Nahttechnik so verändert, dass meistens keine großen Spannungen mehr auf den Dammbereich lasten können. Trotzdem kann es zu Schmerzen beim Sitzen kommen. Viele Gebärende empfinden Kälte als sehr angenehm. Je nach Art der Verletzung können auch Lüften, Salben oder Sitzbäder mit Kamilletee oder Arnikalösung helfen. Dadurch können Infektionen vermieden werden.

Beckenbodengymnastik nicht vergessen

Mütter, die sich nach einer Geburt übernehmen, merken das schnell durch Schmerzen im Beckenboden. Sie sollten daher viel Zeit auf der Couch oder im Bett verbringen. Dadurch wird die geschwächte Muskulatur des Beckens optimal entlastet. Frauen sollten allgemein nach einer Geburt nichts Schweres heben. Die Grenze liegt bei sechs Kilo. Hierbei kommt es aber auf die Art der Geburt an. Frauen sollten nach einem Kaiserschnitt noch weniger heben. Sollte es sich trotzdem nicht verhindern, dass etwas hochgehoben werden muss, sollte der Beckenboden angespannt und der Bauch angezogen werden. Nach zwei bis drei Wochen sollte mit den Beckenbodenübungen begonnen werden. Die ersten Übungen können im Wochenbett im Liegen gestartet werden. Erst nach vier bis sechs Wochen ist es ratsam, dass mit dem Rückbildungskurs begonnen wird.

Wassereinlagerungen in den Beinen

In den letzten Wochen der Schwangerschaft lagert sich bei den meisten Frauen viel Wasser ein. Bis sich das Wasser zurückbildet, kann es einige Tage dauern. Damit dieser natürliche Vorgang beschleunigt wird, sollten die Beine häufig hoch gelagert werden. Auf andere entwässernde Maßnahmen sollten Frauen verzichten. Ansonsten könnten wichtige Stoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden wie beispielsweise Elektrolyte. Nach spätestens fünf Wochen sollte die Wassereinlagerung verschwunden sein.